Katathymes Bilderleben

Katathymes Bilderleben

Die Hirnforschung belegt, was aus psychotherapeutischer Erfahrung schon längst bekannt ist, dass der Mensch denkt, aber durch Vorstellungen aus tieferen Hirnarealen reflektorisch gesteuert wird. Vorstellungen werden dann zu Gewohnheiten.

 

Diese Vorstellungen drücken sich in inneren Bildern aus. Diese innere Bilder sind in einem speziellen Bilderleben zugänglich und anschließend auch reflektierbar, wodurch eine reflektierte -freie- Entscheidung erfolgen kann. Im typisch katathymen Bilderleben werden empirsch gefundene Motive vorgegeben.

In zentralen, wesentlichen Gebieten des Gehirns, die Gesamtsteuerungsqualität für Psyche und Körper haben, laufen innere Bilder ab.

Innere Kraftquellen, Ressourcen und Selbstheilungskräfte werden aktiviert in der Imagination. Die Imagination läuft wie ein Film ab. Durch die Vorstellungskraft kann „auf die Materie der neuronalen Netzwerke strukturierend eingewirkt werden“(S.C. Ruegg. Gehrin, Psyche und Körper. 2006).

 

 

Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 9. August 2009 )
 
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